Andrea Sakowski (49)

„Mein zweites Zuhause.“

Unsere Jugendgruppe sind die THWler von morgen. Mit ihnen zu arbeiten, sie auszubilden, ihnen zu zeigen das Technik nicht nur Spaß machen kann, sondern auch Leben rettet - das erfüllt mich. Dazu bin ich jeden Dienstag ab 17 Uhr im Ortsverband und am Wochenende regelmäßig für und mit den Jugendlichen unterwegs. Viel Organisatorisches erledige ich auch von zu Hause aus.

Die Zeit mit den Mädchen und Jungen ist aber unbezahlbar. Es ist ein Geben und Nehmen: Sie lernen von mir und ich von ihnen, so bleibe ich jung und bin immer über jeden Trend informiert. Im Gegenzug habe ich für die Kinder und Jugendlichen in unserer Jugendgruppe immer ein offenes Ohr.

Dennis Seumer (30)

„Es macht Spaß, den neuen Helfern das THW zu vermitteln!“

Seit 2008 bin ich nun schon Helfer beim THW. Ich bin immer noch mit großer Freude dabei. Inzwischen bin ich in der zweiten Bergungsgruppe und gebe mein Wissen an neue Helfer weiter. Das THW ist so vielfältig und besonders. Ich betreue die Grundausbildungsgruppe und es macht mir Spaß, den Neulingen in unserem Ortsverband das THW zu vermitteln. Für mich ist dies eine schöne Aufgabe und ein guter Ausgleich zu meiner Arbeit in einer KFZ-Werkstatt.

Wenn ich das THW mit drei Worten beschreiben sollte, dann wären es folgende: Helfen, Qualifizierung, Verantwortung. Es macht Spaß, den neuen Helfern das THW zu vermitteln!“ 

Klaus-Dieter Plagens (83)

"60 Jahre - und kein bisschen langweilig"!

Vor 60 Jahren bin ich ins THW eingetreten - und habe es bis heute keinen Tag bereut. In sechs Jahrzehnten habe ich so manche Ausbildung absolviert - bin "Prüfer Grundausbildung", "Stegebau", "Kat-Brennschneiden", "Beseitigung von Ölschäden", und "Rohrnetzbauer". Ich war lange Truppführer für den Bezirksverband Wilmersdorf, wo ich auch meine beruflichen Erfahrungen als Fernmeldehandwerker bei der Post einbringen konnte. Ich habe viel erlebt, zahlreiche Einsätze bestritten. An meinen letzten Einsatz kann ich mich noch gut erinnern: die Flutkatastrophe von 2013. Das THW hat mich vor mehr als 60 Jahren gepackt und bis heute nicht losgelassen. Es macht auch jetzt noch Spaß die Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen zu unterstützen.

Beate Handrick (36)

„Es gibt so viele Möglichkeiten!"

„Beim THW gibt es so viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und Neues auszuprobieren. Nach meiner Grundausbildung vor elf Jahren war ich erst Köchin im Ortsverband. Dann bin ich zur Fachgruppe Wassergefahren gewechselt. Heute bin ich Helferin im Zugtrupp meines Ortsverbandes Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Zu meinen Aufgaben dort gehört es, unsere Einheiten im Einsatz zu führen und diesen zu koordinieren.


Seit 2009 gehöre ich außerdem zum Einsatznachsorgeteam des THW-Landesverbandes Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt. Dafür habe ich mich weiter qualifiziert und beim THW spezielle Fortbildungen gemacht. Wir unterstützen die Helferinnen und Helfer dabei, psychisch belastende Einsätze zu verarbeiten. Aber auch im Vorfeld eines Einsatzes stehen wir ihnen schon zur Seite. Als Peers, also als besonders geschulte THW-Kräfte, bieten wir Präventionen auf dem Gebiet der Stressbewältigung an. So können sich die Einsatzkräfte besser auf einen belastenden Einsatz vorbereiten.“