Vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 fand die alljährliche Großübung im Bereich Fernmeldebau statt. Dieses Jahr wurde sie erstmals vom THW Ortsverband Rostock organisiert und brachte Bautrupps aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Ziel der Übung war es, die Fähigkeiten im Aufbau und Betrieb feldmäßiger Kommunikationsnetze zu erproben und weiterzuentwickeln.
Realistisches Szenario: Ausfall des öffentlichen Telefonnetzes
Das Übungsszenario ging von einem Sabotagevorfall aus, bei dem das öffentliche Telefonnetz ausfiel. Das Technische Hilfswerk (THW) übernahm die Aufgabe, Kommunikationsverbindungen in der Region wiederherzustellen.
Einsatz der Fachgruppe Kommunikation des THW Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Die Fachgruppe Kommunikation (FGr K) des Fachzuges Führung und Kommunikation (FZ FK) aus Berlin hat sich ebenfalls auf den Weg nach Rostock gemacht, um mit acht Helfern und zwei Fahrzeugen an der Übung teilzunehmen. Der Auftrag lautete, ein wichtiges Anschlusskabel auf einer Strecke von ca. 2,5 km von der Führungsstelle durch den Warnowtunnel zu verlegen, um die Ortschaft Warnemünde an das temporäre Netz in Rostock anzubinden. Die Leitung wurde innerhalb weniger Stunden verlegt und anschließend von der Führungsstelle aus erfolgreich getestet.
Beeindruckende Ergebnisse und logistische Meisterleistung
Insgesamt nahmen 25 Fachgruppen Kommunikation aus ganz Deutschland teil. Gemeinsam wurden beeindruckende 65 Kilometer Leitungen verlegt. Die Teilnehmer waren in einem Feldlager auf dem Marinestützpunkt Hohe Düne untergebracht, was die Übung noch authentischer machte.
Weitere Informationen
Der NDR hat in einem Artikel ausführlich über die Übung berichtet: Zum NDR-Bericht über die THW-Großübung.

