02.04.2019, von Peter Baier

Jahresrückblick 2018

Unser Ortsbeauftragter, Timo Hennig, hatte am Samstag Abend zum Jahresrückblick in das Bürgerhaus Anker in Hafenlohr eingeladen. Knapp 90 geladene Gäste, sowie Helferinnen und Helfer des THW, waren der Einladung gefolgt.

2018 war ein ereignisreiches Jahr für den Ortsverband, der zu 50 Einsätzen gerufen wurde. Mehrere Vermisstensuchen, kleinere Unfälle auf der Autobahn beim Bereitschaftsdienst und technische Hilfeleistungen standen an. Aber auch überregional waren die Helfer im Einsatz, wie z. B. beim Moorbrand in Meppen oder bei Lehrgängen der EU auf Zypern.  Bei der BR-Radltour leuchtete das THW die komplette Veranstaltungsfläche mit Parkplätzen und Fluchtwegen aus und übernahm die elektrische Versorgung des Events mit 5 großen Stromerzeugern.

Eine kleine Statistik durfte nicht fehlen. So zitierte Timo Hennig, dass der Ortsverband mit seinen insgesamt 155 Helfern (davon 45 Junghelfer / 11 Frauen) 662 Termine zu bewältigen hatte. Neben den bereits erwähnten 50 Einsätzen waren 246 Ausbildungsveranstaltungen zu bewältigen. Hennig führte aus, dass allgemeine Dienste wie Besprechungen, Begehungen, die Fahrzeug- und Unterkunftspflege fast 40 Prozent des Zeitaufwandes in Anspruch nehmen.  Im Durchschnitt leistete jeder Helfer 172 Stunden beim THW. Neben all den Pflichtterminen war der Tag der offenen Tore mit Fahrzeugsegnung bei herrlichem Wetter und kulinarischem Rahmen eine schöne Abwechslung.

Das Wichtigste sind unsere Helfer, sagte Timo und bedankte sich für die geleistete Arbeit bei allen Helferinnen und Helfern, sowie den Betreuern der Jugend- und Minigruppe.  Getreu dem Motto „spielend helfen lernen“ bereiten die Jugendbetreuer die Kleinen auf den aktiven Dienst vor. Ein Highlight  war hier  im vergangenen Jahr das Zeltlager. Hennig bedankte sich bei den Rettungsdiensten von Feuerwehr und BRK, sowie bei den umliegenden  Ortsverbänden, der Regionalstelle und dem Förderverein für  die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Mit einem Präsent bedankte sich Timo  beim scheidenden Dienststellenleiter der PI Marktheidenfeld, Wolfgang Gmelch, der als Chef der PI immer ein offenes Ohr für die Belange des THW  hatte und die Zusammenarbeit stetig vorantrieb. Gegenseitige Unterstützungen, auch auf dem kleinen Dienstweg, habe allen den Alltag erleichtert.

„Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein!“ Nach diesem Motto versucht Timo Hennig seinen Ortsverband zu führen.  Mit einem Rückblick in Bildern rundete er seinen Vortrag ab.

Karin Munzke, Leiterin der Regionalstelle, bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für die geleistete Arbeit. Sie habe noch die Bilder vom Schneechaos vor Augen und sei stolz, wie professionell die Ortsverbände die Sache abgewickelt haben. Positiv erwähnte sie, dass durch die Politik zusätzliche Personal- und Sachmittel bereitgestellt wurden und nannte als aktuelles Ziel die Umstrukturierung der Ortsverbände. Sie nahm  die Ehrungen verdienter Helfer vor. Thomas Fuhrmann wurde für 20 Jahre Mitgliedschaft beim THW geehrt. Marco Baumann erhielt für sein überdurchschnittliches Engagement das Helferzeichen In Gold. Mit dem Helferabzeichen in Gold mit Kranz wurden Michael Mehling und Kai Müller geehrt.

Grußworte der Gemeinde folgten von Thorsten Schwab, der in seiner Eigenschaft als Bürgermeister Schirmherr der Veranstaltung war. Zudem ist er als MdL und stellv. Vorsitzender des Fördervereins nahe am Geschehen des Ortsverbandes. Er betonte, wie wichtig das Miteinander und die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen sei. Zudem bedankte er sich für die unbürokratische Zusammenarbeit mit der Gemeinde. In seiner Eigenschaft als MdL sicherte er weiterhin seine  „Unterstützung mit sanftem Druck“  für bauliche Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem staatl. Bauamt zu.

Zu Thorsten Schwab ist keine Steigerung möglich rezitierte Alexander Hoffmann als nächster Redner , schmunzelnd auf die Eigenschaften von Schwab als Schirmherr und Bürgermeister, MdL und stellv. Vorsitzender des Fördervereins.  Hoffmann hob die ehrenamtliche Tätigkeit der Helfer, die ihre Freizeit für das Wohl der Allgemeinheit opferten, hervor und bedauerte, dass dies in der heutigen Zeit leider oft als selbstverständlich angesehen werde. Zusätzlich gebe es zu denken, dass es immer mehr Übergriffe auf Helfer von Rettungsdiensten gebe und die Politik deshalb an die Erhöhung der Staftatbestände denke. Er nutzte die Gelegenheit um den Helferinnen und Helfern danke zu sagen.

Als letzte Rednerin stellte sich die neue Abteilungsleiterin des Ordnungsamtes beim Landratsamt Main-Spessart, Maria Merklein, vor, deren Sachgebiet den Katastrophenschutz beinhaltet. „Ohne Ehrenamt könnten wir unsere Aufgabe nicht bewerkstelligen“ sagte sie. Bei der Koordinierung von Einsätzen lobte sie die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften. Sie zollte dem Ehrenamt ihre Achtung, deren Helfer ihre Freizeit opfern, „was uns allen im Notfall zu Gute kommt“.

Die Veranstaltung wurde durch die ausgezeichnete Küche des Ortsverbandes mit einem Drei-Gänge-Menü abgerundet. Von dieser Stelle aus nochmals besonderen Dank an die Köche des Ortsverbandes.


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