Ein realistisch inszeniertes Szenario forderte am Wochenende über 600 Einsatzkräfte in Berlin: Ein Flugzeugabsturz, verkeilte Busse, Autos und eine Straßenbahn und Dutzende Verletzte stellten die teilnehmenden Organisationen vor große Herausforderungen. Neben Feuerwehr, Polizei, Sanitätsdiensten und Notfallseelsorge war auch das THW mit rund 150 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort.
Das THW übernahm den Einsatzabschnitt „Technische Hilfeleistung“ und zeigte eindrucksvoll seine Fähigkeiten: Personen wurden aus Bussen, einer Straßenbahn und einem beschädigten Gebäude gerettet, verkeilte Fahrzeuge auseinandergezogen und Schwerverletzte sicher gerettet.
Besonders aktiv war das THW Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Fachzug Führung und Kommunikation (FZ FK), dieser richtete den Bereitstellungsraum ein und führte ihn während der gesamten Übung, sowie der Fachgruppe Schwere Bergung.
Teilnehmende Organisationen
An der Übung beteiligt waren:
- THW-Ortsverbände: Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin-Mitte, Berlin-Neukölln, Berlin-Pankow, Berlin Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick, Lichtenberg
- Rettungsdienste: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Berlin, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Berlin, DRK-Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V., Malteser Berlin
- Weitere Organisationen: Berliner Feuerwehr, Polizei Berlin, DLRG Berlin
Teamarbeit im Fokus
Die Übung verdeutlichte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Organisationen.
Eindrücke der Übung
Videos und weitere Eindrücke sind hier zu finden: @thw.lv.bebbst
Hinweis:
Die Bilder zur Übung zeigen realistisch inszenierte Szenarien mit verletzten Personen. Wenn Sie solche Darstellungen nicht sehen können oder möchten, empfehlen wir, die Bilder nicht anzusehen.

