23.09.2018, von Redaktion LV BEBBST

Stürmische Übung

Ausbildung ist für THW-Kräfte eine der wichtigsten Aufgaben. Deshalb finden beim THW im Frühjahr und Herbst viele Ausbildungs- und Übungsmaßnahmen statt. Manchmal wird jedoch aus einer Übungslage schneller eine Ernstlage, als ursprünglich gedacht.

Bei der Übung der Fachgruppen Führung/Kommunikation im Ortsverband Wittenberge am vergangenen Wochenende stand neben Waldbrand auch ein Unwetter-Szenario auf dem Plan. Die stürmische reale Wetterlage brachte sogleich bei Übungsbeginn die Aufgabe mit sich, einen vom Starkwind umgekippten Baum auf dem Zufahrtsweg weg zu räumen. Für die Übernachtung vorbereiteten Zelte mussten angesichts der "stürmischen Nacht" abgebaut werden. Alternativ nutzten die Teilnehmenden die Unterkunft des Ortsverbandes.

Rund 40 THW-Kräfte der Fachgruppen Führung/Kommunikation aus den Regionalbereichen Berlin, Potsdam, Magdeburg und Halle (Saale) beteiligten sich an der Übung. Zehn THW-Kräfte hatten in Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Wittenberge die Übung vorbereitet. Die THW-Helferinnen und -Helfer trainierten unter anderem das Verlegen von Fernmeldeverbindungen, wobei auch Straßen und Wege überquert und Erdkabel verlegt werden mussten. Mit dem THW-Weitverkehrstrupp aus Potsdam errichteten die Übenden eine Richtfunkstrecke über mehr als vier Kilometer Entfernung.Als Erfolg ist dabei hoch anzusehen, dass trotz paralleler Kräfte-Anforderungen zum Einsatz Moorbrand in Meppen bzw. infolge des Sturmes die Übung durchgeführt werden konnte.

 


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